Chérie hört Kojoten heulen, Chouchou bloß kichernde Nachbarcampende in hunderten Metern Entfernung, so richtig still will es an „einer der leisesten Orte der Welt“ nicht werden…
Die Nacht im Bulli danach eher stürmisch, bei auf 32 Grad aufgeheiztem Bulli mussten die Schotten offenbleiben, Durchzug im Dachzelt mit Windstärke 4 — unbedingt vormerken: kommende Nacht Mütze tragen!
Morgens Präriehunde vorm Bulli. Diesmal wirklich, die lustigen Gesellen der letzten Tage waren wohl doch eher Biberartige. Einer wohnt direkt unter unserer Feuerstelle, keine Ahnung, ob es sich um ein ungewöhnlich doofes oder doch eher ein monsterintelligentes Exemplar handelt, das gerade für seine Gattung die Nutzung des Feuers entdeckt? In dem Fall wird es vermutlich als nächstes das Rad erfinden.

Clever sollen die Hündchen ja ohnehin schon sein und über ein ausgeklügeltes Repertoire an Warnrufen verfügen, das sogar zwischen unterschiedlichen Arten sich nähernder Menschen unterscheiden kann. Der Warnruf vor Chouchou lautet eindeutig „Piep“. Einen Raubvogel für weitere bioakustische Experimente steht uns leider gerade nicht zur Verfügung.
Prärie-Spaziergang: Querfeldein, das ist hier ausnahmsweise im Nationalpark mal nicht verboten sondern sogar empfohlen, hoch auf den Ausguckhügel. Zwecks Runtergucken.

Später noch Präriekundebaby gucken:

Und natürlich Lagerfeuer, für 9€ *Campfire-Permit* dürfen wir soviel Holz verfeuern, wie wir wollen. Gar nicht gut für den CO2-Footprint, zumindest riecht es aber nicht nach verbranntem Präriehund.

