9 Uhr, Highway Nummer 7 ruft, auf Norse Cove folgen Murphys Cove, Carters Cove, Webbs Cove und hunderte weitere »kleine Buchten« – perfekt, um einen ersten Eindruck kanadischer Weite und Einsamkeit zu bekommen. Von Verkehr keine Spur, ebensowenig von Handyempfang oder Internetz. Stattdessen reichlich malerische Ortsnamen: Moosehabour, Ecum secum river, Bear Brook erzählen von Geschichten, die wir gerne gehört hätten. Und immer wieder „No-MPA„-Plakate – von der Marine protection area hält man hier wohl nicht sonderlich viel…

Tapfer ackert der Bulli sich durch die hügelige Landschaft, bergauf gerne auch mal mit höchsten 50km/h im 3. Gang, bis nach 180 Kilometern kurz vor Antigonish dann wieder die Sache mit dem merkwürdigen Geräusch vorne-rechts los geht. Da ist wohl mal wieder ein halber Liter Öl fällig…

Einkauf bei Sobeys, an der Kasse lernen nun auch die Globetrottels, einen Gang zurückzuschalten: Hier gehts gemächlich zu. Und gleich um die Ecke hat’s tatsächlich einen geöffneten Campingplatz, den nehmen wir.

Nur die Sache mit den keltische Ursprüngen der Stadt verstehen wir nicht so ganz, Wikipedia ordnet den alten Stamm eher der Eisenzeit zu – nach unserer Information also eher vor der hiesigen Siedlungsgeschichte…