Der große Moment ist gekommen, heute wird der Bulli gewaschen, ob er will oder nicht, mit dem Insektenfriedhof am Kühler werden wir hier so langsam zum ernsthaften Biohazard, invasive Arten mögen die Kanadier so gar nicht…
Die Jungs von der Truckwäscherei warnen uns netterweise, daß es hier etwas teurer ist als an der Tankstelle, hilf aber nix, beim dem Dirtlevel brauchts schwere Geschütze.
Kaffeefrühstück, rares Campingplätzchen im überfüllten Banff-Park für nächste Woche buchen, bei VW in Calgary Ölfilter (wenn auch ohne Chance auf Ölwechsel) vorbestellen … und nichts wie raus aus Medicine Hat.
Nach 180 Prärie-Kilometern Zwischenstopp bei VW in Lethbridge, unerwartet positive Auskunft am Serviceschalter: Ölwechsel ginge am Freitag, noch besser die Info am Parts-Schalter: Der passende Ölfilter Nr. 074115561 ließe sich bis dahin per Express aus Vancouver bestellen, und sogar das passende Öl, 15W40 mit VW-Norm 50101, wäre dann vorrätig. Supi, Termin und Parts sind gebucht, Thank you, see you on friday!
Einkauf im Walmart, in den so wunderbar genormten Läden finden wir (nagut: Chérie) uns mittlerweile fast blind zurecht, Gemüse direkt am Eingang, Baguette vorne rechts, dann Wasser mit Zitronenspritzer und ganz hinten die Washrooms, es ist so easy!
An der Kasse für Franzosen gehalten zu werden bringt uns kurz aus dem Konzept, das passiert sonst nicht, aber Chérie und Chouchou sind wohl auch nicht die urdeutschesten Namen, da brauchen wir uns nicht zu wundern…
Traditionell wieder Sushiparty im Bulli:
Noch 150 Kilometer bis zum Waterton Nationalpark, wir (der Bulli!) haben es tatsächlich bis in die Rocky Mountains geschafft. Nach insgesamt 7369 Kilometern on the road mündet die Trans-Canada– nun in die Rockymountains-Etappe. Eigentlich Zeit, für ein wenig Poesie, vielleicht sogar eine Prise Pathos – die gibts aber nicht, weil heute bloggt Chouchou.
Berge, See und Präriehunde soweit das Auge reicht, wunderschön, soviel Euphorie muß trotzdem erlaubt sein. Und ein Fuchs und die Antilopen kommen auch noch vorbeigechillt.
Und dann kommt auch Chérie heute noch zu ihrem Vollbad – den Waterton-Lake hat sie dank 7 Grad Wassertemperatur ganz für sich alleine – so daß am Ende der Tages nur noch einer der drei Globetrottels nach müffelnd zu Bett geht.








Rundumerneuerung für den Bully! Am Freitag fühlt er sich dann wie neugeboren. Schade eigentlich. Und ich dachte, er sei auf dem besten Weg zu seinem Ebenbild am Straßenrand in Bonn-Endenich. Sei’s drum. Alles sauber. Auch wenn’s nur 7 Grad war. Sicher erfrischend. Grüße deP.
Moin de Pabels!
Zweifelsohne wird es genauso sein: irgendwann werde ich aussehen, wie mein Komplize in Endenich. Nur festwachsen am Straßenrand, das möchte ich nie. Unterwegs durch Berge und Eiswasser, bis zum bitteren Ende,
Der Magicbus (mit den Globetrottels drin)
Hoffentlich habt ihr mehr als nur einen Ersatzfilter und auch mehrere Büchsen Öl geordert – denn die Suche nach passenden Ersatzteilen scheint sich ja al etwas schwieriger zu gestalten :-p
Liebes Phantom!
Wir haben nun einen Ölfilter in Lethbridge bestellt — und einen zweiten in Calgary. Damit sollten wir die nächsten 20Tkm erstmal safe sein.
Spannend wird es dann, bei weiteren Ersatzteilen….
Daumen drücken schadet nix.
Aus den Rockies an den französischen Atlantik,
Deine öligen Globetrottels