Zur Feier des Tages hat der Regen aufgehört. Kirmesende, holt die Zelte ein, die Globetrottels müssen weiter ziehen. Raus aus Banff, drauf auf den sagenumwobenen Icefield Parkway. Eine der angeblich schönsten Bergstraßen weltweit, der Reiseführer überschlägt sich in Superlativen. Zwei der Giganten lassen wir direkt links liegen: den Lake Moraine und den Lake Louise. Millionenfach fotographiert, heute –selbst außerhalb der Hauptreisezeit– anscheinend auch millionenfach visitiert von Menschen aller Herren und Damen Länder. Meist China.
Rummel hatten wir die letzten Tagen genug, die große Mauer lassen wir also liegen.
Auf dem Icefield Parkway muss man die Hotspots vielleicht gar nicht anfahren, für die Globetrottels ist diese Straße mehr als gigantisch genug. Keiner unserer Reiseführer hat übertrieben. Das Herz der kanadischen Rocky Mountains macht sprachlos. Selbst bei verhangenen Himmel.
Nach knappen 100 Kilometern geschwungenem Grün zwischen majestätischen Bergriesen und 2000ern Pässen (die der Magicbus wirklich ganz hervorragend meistert. Chapeau, alter Junge. Bei so viel Arbeit darfst Du auch singen…) dürfen wir für heute auf einem der letzten freien Plätze im Rampart Creek zu Hause sein. Für eine Nacht im Himmel.
Und so stehen wir hier nur 10 Meter entfernt vom weiß rauschenden, laut wispernden North Saskatchwan River im dichten Wald. Die Lichtung ums Eck flüstert von Elchen, an Campsite Nr 8 wurde vor ein paar Tagen noch ein Schwarzbär gesichtet, Welt im Urzustand. Heute ist Zeit auf den Fluss zu hören, beschützt durch die Rockys, schneebedeckt.
Welt im Urzustand stillt alte Sehnsüchte, ganz tief. Momente, die es mit allen Sinnen zu genießen gilt. Daher gibt es heute nur ein kurzen Text. Es ist wichtiger, ein Feuer zu machen. Und einfach nur zu sein…








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Just for the Phantoms information: heute stehen wir auf Stellplatz 23.
Eine gute Nummer,
findet und ist
Das Schnuffpuff
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